Stellungnahme zum Vorfall nach dem Pokalspiel

Artikel vom 19. September 2026
Die Ereignisse nach dem Pokalspiel am Mittwoch beschäftigen uns als Verein sehr. Nach dem Abpfiff ging einer unserer Spieler auf den Schiedsrichter zu, wurde laut und schubste ihn im Anschluss an die Gelb-Rote Karte mit beiden Händen. Damit hat er eine klare Grenze überschritten. Für dieses Verhalten gibt es keine Rechtfertigung – unabhängig davon, wie emotional ein Spiel verläuft.
Ein solches Verhalten steht nicht für die Werte unseres Vereins. Respekt, Fairness und ein anständiger Umgang miteinander müssen auf und neben dem Platz selbstverständlich sein.
Unser Spieler hat direkt nach der Aktion erkannt, dass sein Verhalten falsch war. Noch auf dem Vereinsgelände suchte er das persönliche Gespräch mit dem Schiedsrichter und entschuldigte sich bei ihm. Auch wir als Verein möchten dem Schiedsrichter unser aufrichtiges Bedauern ausdrücken.
In enger Absprache mit dem Spieler suchen wir keine Ausreden für sein Verhalten und wollen nichts beschönigen. Fehler müssen klar benannt, ehrlich aufgearbeitet und zum Anlass genommen werden, daraus zu lernen.
Uns ist bewusst, dass dieses Fehlverhalten eine längerfristige Sperre für den Spieler zur Folge haben wird.
Dem laufenden Sportgerichtsverfahren möchten wir nicht vorgreifen. Die Entscheidung des Sportgerichts und die daraus entstehenden Konsequenzen werden wir selbstverständlich respektieren und mittragen. Gleichzeitig werden wir den Vorfall auch innerhalb des Vereins weiter aufarbeiten.
